Dorffest 2010

 

 

22. Dorffest
 

 

Wie immer hatte sich die Dorfgemeinschaft bei der Ausrichtung mächtig ins Zeug geschmissen, um das gute Gelingen zu garantieren und verschiedene Vereine waren behilflich.

Und wieder war alles ganz anders. Im letzten Jahr musste das neu angeschaffte Zelt gut abgehängt werden, weil es so unglaublich regnete. In diesem Jahr diente das Dach als Sonnenschutz bei gefühlten 40°.

Natürlich ist so eine Großveranstaltung wetter- und auch ferienabhängig. Um so schöner, dass sich jedes Jahr treue Gäste einfinden und sich auch in diesem Jahr so nach und nach die Plätze füllten.

Im Dorfgemeinschaftshaus wurde für die "Kinderbelustigung": Bilder malen und vom Schützenverein Baven unter Leitung von unserem neuen Schützenkönig Klaus Loepp und seinem Kollegen Bentlage Lichtpunktschiessen angeboten.Während Herr Bentlage dem jungen Schützen das Lichtpunktgewehr erklärt, hat Herr Genth etwas Sorge, es könnte jemand erschossen werden, aber es wird nur mit Licht auf eine Scheibe geschossen, niemand verletzt und dennoch ganz spannend!

Auch der Fischereiverein unter Leitung von S. Röhrs hat sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt. Sinnigerweise mit Angelübungen, wenn auch auf dem Trockenem.

Weitere Angebote der Jugendfeuerwehr waren: Zielwerfen von Bällen in Eimern, Torwandschiessen und natürlich die tollen Fahrten mit dem Feuerwehrauto.

Andere Helfer von der Dorfgemeinschaft stellten mal wieder den Kröckeltisch zur Verfügung. Neu in diesem Jahr war das "Nailpainting". Meggie Bentlage wohnt erst seit kurzer Zeit in Baven, hat sich aber sofort angeboten, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. D.h. sie wollte intensiv hier mithelfen. Vielen Dank dafür! Maggie bemalte sämtliche kleine Fingernägel auf Wunsch mit viel Kreativität.

Ein ganz wichtiger Bestandteil der Kinderfreude ist das "Anmalen der Gesichter". In diesem Jahr hat wieder Irmgard Riggers die Ausführung übernommen. Als sie eine kleine Pause machte, sprang Sandra Lange mal wieder ein, obwohl sie eigentlich nur Besucherin war. Das Model sucht sich eine Maske aus und die Vorbereitungen beginnenGeduld auf beiden Seiten führt dann langsam zum Ziel. Auch sehr kleine Kinder haben diese Geduld aufgebracht. Dabei habe keinen Spiegel gesehen, wo die das Ergebnis mal hätten anschauen können.

Und da war dann noch der "Tasten- und Fühlenkasten". Der Gewinn war, was man zwischen massenhaft Styropor ertastet und richtig benannt hat.

Während die "armen" Kinder richtig arbeiten mussten, um ihren Spaß zu haben und Gewinne einzustreichen, sassen einige Begleiter bei Kaffee und Kuchen gemütlich beisammen. Ein tolles Angebot am Kuchen, meist selbst gebacken und gespendet. Es wurde gut angenommen und reduzierte sich in von Windes Hand.

In unserer Region haben wir viele französische Soldaten und ihre Familien zum Militärstandort Faßberg stationiert. Das hat unseren Ortsbürgermeister Siegfried Bergmann mit Hilfe von Heinrich Knoop auf die Idee gebracht, einen "Boule-Platz" zu errichten. Da dieses Spiel aber nicht jedem geläufig ist, bot gerade dieser Tag eine gute Gelegenheit - es mal näher zu erklären.Wenn Sie mal "boulen" möchten und die Kugeln benötigen, dann bitte bei Siegfried Bergmann Tel. 1598 melden. Sollte er mal wieder nicht da sein, einfach auf den AB sprechen und um Rückruf bitten - oder eigene Kugeln benutzen. Es ist unbedingt gewünscht, das der Platz genutzt wird!!!

Das Grillen von leckeren Bratwurst, Schinkengrillern sowie lecker Nackensteaks, serviert mit herrlichen Kartoffelsalat ist mit Sicherheit der jährliche Renner und wird sehnsüchtig erwartet.

Die Feuerwehr Baven ist im Umweltschutzzug integriert. Da die Gefahren durch hochgiftige, explosive Stoffe im Laufe der Zeit wesentlich höher wurden - ist der Umgang damit zu einem eigenen Thema der Gefahrenbeseitigung geworden. Um das mal zu zeigen, wurde an diesem Tag an einem "lecken Öltank", der Umgang damit demonstriert. - Natürlich nicht real, just for fun! Die Feuerwehrleute in ihren Schutzanzügen mussten bei diesem Wetter gekühlt werden. Die Bedingungen in solchen Anzügen sind auch im realen Einsatz echt extrem. Bei den Erwachsenen stieß diese Aktion scheinbar auf wenig Interesse, während die Kinder das Geschehen aufmerksam verfolgten.

Der Fanfarenzug Faßberg sah dieses Mal so anders aus, dass ich meinte die Leute nicht zu kennen. Das war natürlich Quatsch. Sie hatten halt nur statt Uniform und fetten Hut, sommerliche Kleidung an. Ihre Musik war wie immer so frisch, lebendig und fetzig, dass sie wie üblich die Zuhörer begeisterten.

Ganz neu war auch die Vorstellung des Vereins Heide-Mu-Do-Kwan aus Hermannsburg. Sie vertreten die Sportart Teak Won Do, deren Schreibweise oft unterschiedlich angewandt wird, aber die Sportart in ihren Regeln und Ausführungen, die selbe bleibt: eine asiatische Selbstverteidigungs - Sportart. Nach einem gewissen Zögern, wandten sich die Zuschauer doch sehr interessiert der Aufführung zu.

Getanzt wurde bis spät in die Nacht zu der Liveband "Deep Passion" aus Celle.

Die Zeitungen schrieben im Nachspann, dass bei uns ja gar nichts los war. Echt zu Heiß und total tote Hose. Komisch, ich sehe das anders. Was meinen Sie ute-rosin@web.de

Quelle: Ute Rosin